Gestern Abend veranstalte Carta im Anschluss an ein public viewing der Amtseinführung von Barack Obama eine Debatte zum "digitalen Präsidenten" bzw. "was kann Deutschland vom US-Online-Wahlkampf lernen". Leider musste ich wegen eines anderen Termins früher gehen, aber was ich bis dahin gehört hatte, hat mir nicht gefallen. Warum?
Die erste Aussage von Mercedes Bunz, Chefredakteurin Tagesspiegel Online, hat mich besonders geärgert. Sie stellte begeistert die neue whitehouse.gov Website von US-Präsident Obama vor und merkte an, dass das ja toll sei, so direkt zum Amtswechsel die neue Seite zu launchen, was ja in Deutschland bei seiner Bürokratie sicher nicht möglich sei.
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Politische Inhalte oder "the medium is the message": Auf die Frage nach dem Sinn eines Interviews (zum Nachlesen) auf Twitter im Wahlkampf antworteten die Beteiligten unterschiedlich. Dazu Basic in seinem Blog: "Twitter als ein sehr direktes Dialoginstrument zu testen" bzw via Twitter: "@inpressulum Inhalt Richtung Politik war nicht der primäre Fokus, mehr ein Aufhänger, primär Aussondieren von Twitter in Politrichtung"
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So langsam trudeln die ersten Nachrichten und Analysen/Prognosen zum "Superwahljahr" 2009 ein und ich wage ein erstes vorläufiges Fazit: bisher wenig los im Internet, Hessen zeigt erste Tendenzen an.
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Da ich an verschiedenen Orten (zB hier) über das folgende Video (Titel: Dramatic Shift in Marketing Reality) der Agentur Scholz und Friends gestolpert bin und es mir ästhetisch und inhaltlich gut gefällt, binde es hier ein und wünsche viel Spaß und Anregung. Im Grunde erzählt es in 3:30 das, was ich auch immer wieder erzähle. Kurz gesagt: Veränderung, Wandel, Internet....
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